#80 Qualitätsmanagement für kleine Unternehmen
Shownotes
In der 80. Episode von Plan Genial widmen wir uns einem entscheidenden Thema für kleine Unternehmen und Selbstständige. Ich, Lia von Lia Smart, und Maik, Ihr Mentor für Qualitätsmanagement, legen dar, dass konsequentes Qualitätsmanagement keine Domäne der Großkonzerne ist. Gerade weil kleine Unternehmen weniger Ressourcen haben, können sie sich Fehler und Verschwendung nicht leisten. Jeder unzufriedene Kunde, jeder Nachbesserungsaufwand und jede Reklamation kostet wertvolle Zeit und Geld. Qualität ist Ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb, wenn Sie nicht über den Preis konkurrieren können.
Im Rahmen unseres Gesprächs stellen wir das QUALITY-Framework vor, einen 7-Schritte-Plan für pragmatisches Qualitätsmanagement. Wir beginnen mit dem ersten Schritt, der Definition konkreter Qualitätsziele. Bevor Sie Qualität verbessern können, müssen Sie wissen, was Qualität für Ihr Unternehmen bedeutet. Fragen Sie Ihre Kunden, analysieren Sie Bewertungen und Beschwerden, schauen Sie auf Wettbewerber. Formulieren Sie dann konkrete, messbare Ziele wie „Wir beantworten Kundenanfragen innerhalb von 24 Stunden" oder „Wir liefern 95 Prozent aller Bestellungen innerhalb von drei Werktagen". Solche konkreten Ziele können Sie messen und überprüfen.
Anschließend erläutern wir die systematische Analyse von Fehlerursachen mit der 5-Why-Methode. Viele Unternehmen beheben Fehler und machen weiter, aber das ist eine verschenkte Lernchance. Indem Sie fünfmal „Warum?" fragen, dringen Sie zur eigentlichen Ursache vor. Wir demonstrieren dies anhand eines praktischen Beispiels aus dem Lageralltag, bei dem die eigentliche Ursache nicht der Mitarbeiter, sondern ein verwirrendes Nummernsystem war. Im dritten Schritt widmen wir uns der Standardisierung wichtiger Abläufe. Wenn jeder Mitarbeiter Aufgaben anders erledigt, ist die Qualität unvorhersehbar. Dokumentieren Sie Ihre wichtigsten Prozesse in Form von Checklisten oder Ablaufdiagrammen, ohne dabei in Starrheit zu verfallen.
Ein weiterer kritischer Punkt in unserer Diskussion ist die Einführung laufender Kontrollen und aussagekräftiger Kennzahlen. Sie brauchen Kontrollpunkte an kritischen Stellen, nicht bei jedem einzelnen Schritt. Wir erörtern typische Kennzahlen wie Reklamationsquote, Fehlerquote, Kundenzufriedenheit, Liefertreue und Nacharbeitsquote. Diese Kennzahlen geben Ihnen ein objektives Bild Ihrer Qualität und zeigen Ihnen, wo Handlungsbedarf besteht. Der fünfte Schritt befasst sich mit der Förderung einer Kultur der kontinuierlichen Verbesserung, dem sogenannten KVP. Ihre Mitarbeiter kennen die Prozesse am besten und wissen, wo es hakt. Schaffen Sie ein System, in dem Verbesserungsvorschläge gesammelt, bewertet und umgesetzt werden.
Wir unterstreichen die Bedeutung der Teameinbindung im sechsten Schritt. Qualität ist nicht die Aufgabe einer einzelnen Person, sondern des gesamten Teams. Jeder Mitarbeiter muss verstehen, warum Qualität wichtig ist und wie er persönlich dazu beitragen kann. Im siebten Schritt zeigen wir Ihnen, wie Sie Kundenfeedback systematisch nutzen können. Ihre Kunden sind die besten Qualitätsprüfer. Sammeln Sie ihr Feedback strukturiert durch Befragungen nach jedem Auftrag, Online-Bewertungen und persönliche Gespräche. Werten Sie dieses Feedback regelmäßig aus und leiten Sie konkrete Verbesserungsmaßnahmen ab.
Zur Veranschaulichung unserer Argumente gehen wir auch auf die Frage ein, ob eine ISO-Zertifizierung für kleine Unternehmen sinnvoll oder überflüssig ist. Wir appellieren an die Zuhörer, Qualitätsmanagement nicht als Bürokratie zu betrachten, sondern als Investition in Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Durch bessere Qualität erreichen Sie mehr zufriedene Kunden, weniger Reklamationen und langfristig eine stärkere Marktposition. Diese Folge ist Ihr praktischer Leitfaden, um systematisch und ohne übermäßigen Aufwand Ihre Unternehmensqualität zu steigern.
Kapitel
- 00:00:00 Einführung: Warum Qualitätsmanagement für KMU entscheidend ist
- 00:02:30 Das QUALITY-Framework vorgestellt
- 00:05:00 Schritt 1: Konkrete Qualitätsziele definieren
- 00:08:30 Schritt 2: Fehlerursachen mit der 5-Why-Methode analysieren
- 00:12:00 Schritt 3: Wichtige Abläufe standardisieren
- 00:15:30 Schritt 4: Laufende Kontrollen und Kennzahlen einführen
- 00:19:00 Schritt 5: Kultur der kontinuierlichen Verbesserung fördern
- 00:22:30 Schritt 6: Das gesamte Team in Qualität einbinden
- 00:26:00 Schritt 7: Kundenfeedback systematisch nutzen
- 00:29:30 ISO-Zertifizierung: Sinnvoll oder überflüssig?
- 00:32:00 Zusammenfassung und AVGS-Coaching
Hilfreiche Links
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- Datenschutz: https://plangenial.de/datenschutz/
🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.
Transkript anzeigen
00:00:00: Stellen Sie sich vor, ein Kunde ist so begeistert von Ihrer Leistung dass er sie weiter empfiehlt.
00:00:07: Nicht einmal sondern immer wieder!
00:00:11: Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenten Qualitätsmanagements.
00:00:18: Viele kleine Unternehmen denken, Qualitäzmanagement sei nur etwas für Großkonzerne mit Iso-Zertifizierungen und dicken Handbüchern.
00:00:29: aber das stimmt nicht.
00:00:31: Auch kleine Unternehmen können und sollten Qualitätsmanagement betreiben.
00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zur achtzigsten Folge von Plan Genial!
00:00:43: Ich bin Lia, von Lia Smart.
00:00:45: Ich bin Mike, Ihr Mentor für Qualitätersmanagement.
00:00:49: Heute sprechen wir darüber wie kleine Unternehmen systematisch ihre Qualität verbessern können ohne sich in Bürokratie zu verlieren.
00:00:58: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Prozesse optimieren, Fehler vermeiden und Ihre Kunden nachhaltig begeistern.
00:01:05: Mike, warum ist Qualitätsmanagement gerade für kleine Unternehmen so wichtig?
00:01:11: Die haben doch oft gar nicht die Ressourcen dafür!
00:01:14: Das ist genau der Punkt Lia.
00:01:16: Gerade weil kleine Unternehmen weniger Ressoursen haben können sie sich Fehler- und Verschwendung nicht leisten.
00:01:23: Jeder unzufriedene Kunde, jeder Nachbesserungsaufwand jede Reklamation kostet Zeit und Geld.
00:01:31: Qualitätsmanagement hilft ihnen diese Kosten zu vermeiden.
00:01:35: Außerdem ist Qualität ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb.
00:01:40: Sie können nicht über den Preis konkurrieren wenn große Anbieter billiger produzieren aber sie können über Qualität- und Servicepunkten.
00:01:50: Qualitätsmanagement ist also keine Bürokratie, sondern eine Investition in ihre Wettbewerbsfähigkeit.
00:01:57: Das klingt einleuchtend!
00:01:59: Haben Sie ein System entwickelt das kleinen Unternehmen hilft, Qualitäzmanagement praktisch umzusetzen?
00:02:06: Ja genau dafür haben wir das Quality Framework entwickelt.
00:02:10: Das ist ein Seven-Schritte Plan für pragmatisches Qualitätzmanagement.
00:02:15: Quality steht für Qualitäzziele definieren Ursachen von Fehlern analysieren, Abläufe standardisieren, laufende Kontrollen einführen, interne Verbesserungen fördern, Team einbinden – your Customers Feedback nutzen.
00:02:32: Diese sieben Schritte helfen Ihnen systematisch ihre Qualität zu verbessern ohne sich in komplexen Systemen zu verlieren.
00:02:40: Ein sehr praktischer Ansatz!
00:02:43: Können Sie uns den ersten Schritt
00:02:44: erklären?
00:02:45: Sehr gerne.
00:02:46: Der erste Schritt ist Qualitätsziele definieren.
00:02:50: Bevor Sie Qualität verbessern können, müssen sie wissen was Qualität für Ihr Unternehmen bedeutet.
00:02:56: Das ist nicht für alle gleich.
00:02:58: Für ein Restaurant bedeutet Qualität vielleicht frische Zutaten schneller Service und freundliches Personal.
00:03:05: Für einen Handwerksbetrieb bedeutet es präzise Arbeit Termintreue und saubere Baustellen.
00:03:11: Für einen Online-Shop bedeutet es schnelle Lieferung einwandfreie Ware und einfache Retouren.
00:03:18: Definieren Sie konkret, was Ihre Kunden von Ihnen erwarten und welche Standards sie erfüllen wollen?
00:03:24: Wie macht man das konkret?
00:03:27: Woher weiß ich, was meine Kunden erwarten?
00:03:30: Fragen Sie sie!
00:03:31: Das ist der einfachste Weg.
00:03:33: Führen Sie Kundenbefragungen durch, sammeln Sie Feedback nach jedem Auftrag, analysieren Sie Bewertungen und Beschwerden.
00:03:42: Schauen Sie auch, was ihre Wettbewerber bieten.
00:03:45: Was sind die Standards in Ihrer Branche?
00:03:47: Wo können Sie sich abheben?
00:03:50: Formulieren sie dann konkrete, messbare Qualitätsziele.
00:03:54: Nicht wir wollen guten Service bieten sondern wir beantworten Kundenanfragen innerhalb von twenty-four Stunden oder wir liefern ninety five Prozent aller Bestellungen innerhalb von drei Werktagen.
00:04:09: solche konkreten Ziele können Sie messen und überprüfen.
00:04:13: Was ist der zweite Schritt im Quality Framework?
00:04:16: Der zweite Schritt ist Ursachen von Fehlern analysieren.
00:04:21: Fehler passieren in jedem Unternehmen, die Frage ist wie sie damit umgehen.
00:04:27: Viele Unternehmen beheben den Fehler und machen weiter aber das ist verschenkte Lernchancen.
00:04:33: Analysieren Sie systematisch warum der Fehler passiert ist.
00:04:38: War es ein Kommunikationsproblem?
00:04:41: Ein fehlender Prozess Mangelnde Schulung, ein technisches Problem?
00:04:46: Wenn Sie die Ursache kennen können sie verhindern dass der Fehler wieder passiert.
00:04:52: Das spart langfristig enorm viel Zeit und Ärger.
00:04:55: Gibt es eine Methode um Fehlerursachen systematisch zu analysieren?
00:05:00: Ja!
00:05:01: Eine bewährte Methode ist die Fünf-Y-Methode.
00:05:04: Sie fragen fünfmal warum.
00:05:07: um zur eigentlichen Ursache vorzudringen.
00:05:09: Ein Beispiel Ein Kunde hat die falsche Ware erhalten.
00:05:13: Warum?
00:05:15: Weil im Lager falsch kommissioniert wurde.
00:05:18: Warum, weil die Artikelnummer falsch auf dem Lieverschein stand.
00:05:22: Warum – weil sie im System falsch eingegeben wurde.
00:05:28: der Mitarbeiter.
00:05:28: Die Lösung, Artikelnummern eindeutiger gestalten oder ein Barcodesystem einführen.
00:05:49: Das ist sehr aufschlussreich!
00:05:51: Was ist der dritte Schritt?
00:05:53: Der Dritte Schritt ist Abläufe standardisieren.
00:05:56: Wenn jeder Mitarbeiter Aufgaben anders erledigt, ist die Qualität unvorhersehbar.
00:06:02: Standardisierung schafft Verlässlichkeit.
00:06:05: Dokumentieren Sie Ihre wichtigsten Prozesse Wie läuft eine Bestellung ab?
00:06:11: Wie wird ein Produkt hergestellt?
00:06:13: Wie wird einen Kunde betreut.
00:06:15: Schreiben Sie die einzelnen Schritte auf, am besten in Form von Checklisten oder Ablaufdiagramm.
00:06:22: Das hat mehrere Vorteile Neue Mitarbeiter können schneller eingearbeitet werden Vertretungen funktionieren besser Fehler werden seltener Die Qualität wird konstanter.
00:06:36: Wird
00:06:36: das nicht zu bürokratisch?
00:06:38: Gerade kleine Unternehmen leben doch von Flexibilität.
00:06:42: Das ist ein berechtigter Einwand, aber Standardisierung bedeutet nicht Starheit.
00:06:48: Sie können und sollten Standards anpassen wenn sich etwas ändert Aber sie brauchen eine Basis Von der aus sie arbeiten.
00:06:57: Denken sie an ein Restaurant.
00:06:59: Jedes gute Restaurant hat Rezepte.
00:07:02: Trotzdem kann der Koch kreativ sein und variieren Aber die Grundrezepte sorgen dafür, dass das Essen konstant gut schmeckt.
00:07:10: Genauso funktioniert Standardisierung in ihrem Unternehmen.
00:07:14: Sie schaffen eine verlässliche Basis und können trotzdem flexibel reagieren.
00:07:19: Was ist der vierte Schritt im Framework?
00:07:21: Der vierte schritt ist laufende Kontrollen einführen.
00:07:26: Qualität entsteht nicht von selbst.
00:07:28: sie müssen sie überprüfen.
00:07:30: Das bedeutet nicht Dass sie jeden Schritt kontrollieren müssen Aber sie brauchen Kontrollpunkte an kritischen Stellen.
00:07:39: Wenn Sie Produkte herstellen, prüfen Sie Stichproben.
00:07:42: Wenn sie Dienstleistungen erbringen, holen Sie Feedback ein!
00:07:46: Wenn Sie Prozesse haben messen Sie Kennzahlen.
00:07:50: Wichtig ist dass die Kontrollen regelmäßig und systematisch erfolgen nicht nur wenn etwas schief gegangen ist.
00:07:58: Welche Kennzahl sind für Qualitätsmanagement wichtig?
00:08:02: Das hängt von Ihrem Geschäft ab.
00:08:04: Typische Kennzahlen sind Reklamationsquote, wie viele Kunden beschweren sich.
00:08:10: Fehlerquote, wieviele Produkte oder Leistungen sind fehlerhaft.
00:08:16: Kundenzufriedenheit – Wie bewerten Kunden ihre Leistung?
00:08:20: Liefertreue – Wie oft halten sie Ihre Termine ein?
00:08:24: Durch Laufzeit – Wie lange dauern Ihre Prozesse?
00:08:28: Nacharbeitsquote – Wie often müssen Sie nachbessern?
00:08:32: Diese Kennzahlen geben Ihnen ein objektives Bild Ihrer Qualität.
00:08:36: Erfassen Sie sie regelmäßig und analysieren Sie Trends!
00:08:41: Wenn eine Kennzahl sich verschlechtert, wissen Sie dass Sie handeln müssen.
00:08:45: Was ist der fünfte Schritt?
00:08:47: Der Fünfteschritt ist interne Verbesserungen fördern.
00:08:52: Qualitätsmanagement ist kein einmaliges Projekt sondern ein kontinuierlicher Prozess.
00:08:58: Sie müssen eine Kultur schaffen, in der ständig nach Verbesserungen gesucht wird.
00:09:04: Das nennt man auch kontinuierlichen Verbesserungsprozess oder KVP.
00:09:11: Die Idee ist einfach!
00:09:13: Jeder im Unternehmen soll Verbesserungsporschläge machen können.
00:09:17: Ihre Mitarbeiter kennen die Prozesse am besten.
00:09:20: Sie wissen wo es hakt und was verbessert werden könnte.
00:09:24: Schaffen sie ein System indem diese Ideen gesammelt bewertet und umgesetzt werden.
00:09:29: Wie motiviert man Mitarbeiter, sich an Verbesserungen zu beteiligen?
00:09:34: Erstens nehmen Sie Vorschläge ernst.
00:09:37: Nichts demotiviert mehr als Ideen die im nichts verschwinden.
00:09:41: Zweitens geben sie Feedback.
00:09:44: Erklären Sie warum ein Vorschlag umgesetzt wird oder warum nicht.
00:09:49: Drittens belohnen Sie gute Ideen.
00:09:52: Das muss keine große Prämie sein.
00:09:54: oft reicht Anerkennung.
00:09:56: Viertens Setzen Sie Verbesserungen sichtbar um.
00:10:00: Wenn Mitarbeiter sehen, dass Ihre Ideen etwas bewirken, machen sie weiter.
00:10:05: Fünftens – schaffen Sie Zeit für Verbesserung!
00:10:09: Wenn alle nur im Tagesgeschäft stecken, bleibt keine Zeit zum Nachdenken.
00:10:13: Planen Sie regelmäßige Verbesserungsmeetings ein.
00:10:16: Was ist der sechste Schritt im Quality Framework?
00:10:20: Der secheste Schritt ist Team-Einbinden.
00:10:22: Qualität ist Teamarbeit.
00:10:25: Sie können als Chef noch so gute Systeme entwickeln, wenn Ihr Team nicht mitzieht.
00:10:30: Funktioniert es nicht!
00:10:31: Deshalb müssen sie ihr Team von Anfang an einbinden.
00:10:35: Erklären Sie warum Qualität wichtig ist.
00:10:38: Zeigen Sie was gute Qualität für das Unternehmen und für jeden Einzelnen bedeutet.
00:10:43: Schulen Sie Ihr Team in Qualitätsstandards und Prozessen.
00:10:47: Geben Sie Ihrem Team die Werkzeuge und Befugnisse um Qualität zu liefern.
00:10:52: Schaffen Sie eine Kultur, in der Qualität nicht Aufgabe der Chefetage ist sondern Verantwortung jedes Einzelnen.
00:10:59: Wie schafft man so eine Qualitätskultur?
00:11:02: Das beginnt bei Ihnen selbst!
00:11:04: Wenn sie als Chefqualität vorleben wird ihr Team folgen.
00:11:08: wenn sie selbst schlampig arbeiten wird es das Team auch tun.
00:11:12: Zweitens Machen Sie Qualität zum Thema, sprechen sie in Meetings darüber, feiern Sie Erfolge, analysieren Sie Fehler ohne Schuldzuweisungen.
00:11:22: Drittens schaffen Sie klare Verantwortlichkeiten.
00:11:26: Jeder muss wissen wofür er zuständig ist.
00:11:29: Viertens geben Sie Ihrem Team die Befugnis, Qualitätsprobleme zu lösen.
00:11:35: Wenn ein Mitarbeiter einen Fehler entdeckt soll er ihn beheben können ohne erst drei Ebenen nach oben zu eskalieren.
00:11:43: Fünftens, lernen Sie aus Fehlern statt Schuldige zu suchen.
00:11:48: Eine Fehlerkultur in der Fehler offen angesprochen werden können ist die Basis für Verbesserung.
00:11:55: Was ist der siebte und letzte Schritt?
00:11:57: Der siebste Schritt ist Your Customers Feedback nutzen.
00:12:02: Ihre Kunden sind die besten Qualitätsprüfer.
00:12:05: Sie erleben ihre Leistungen direkt und können ihnen sagen was gut läuft und was nicht.
00:12:12: holen Sie systematisch Kunden Feedback ein.
00:12:15: Das kann durch Befragungen nach dem Kauf geschehen, durch Bewertungsplattformen, durch persönliche Gespräche oder durch Beschwerdemanagement.
00:12:25: Wichtig ist, dass sie das Feedback nicht nur sammeln sondern auch auswerten und daraus lernen!
00:12:32: Wenn mehrere Kunden das gleiche Problem ansprechen, ist das ein klares Signal, dass die etwas ändern müssen.
00:12:39: Wie geht man mit negativen Feedback um?
00:12:41: Negatives Feedback ist unangenehm, aber wertvoll.
00:12:46: Es zeigt ihnen wo sie sich verbessern können.
00:12:50: Erstens nehmen Sie Kritik ernst und nicht persönlich.
00:12:54: Der Kunde kritisiert nicht Sie als Person sondern Ihre Leistung.
00:12:59: Zweitens bedanken Sie sich für das Feedback.
00:13:02: Kunden die sich beschweren geben Ihnen eine Chance zur Verbesserung.
00:13:06: Kunden die einfach weggehen tun das nicht.
00:13:09: Drittens Reagieren Sie schnell.
00:13:12: Zeigen sie, dass Sie das Problem ernst nehmen und lösen wollen!
00:13:16: Viertens Nutzen Sie Beschwerden als Lernchance.
00:13:20: Analysieren Sie warum das Problem entstanden ist Und verhindern Sie, dass es wieder passiert.
00:13:26: Fünftens Machen Sie aus unzufriedenen Kunden zufriedene.
00:13:31: Oft sind Kunden deren Problem gut gelöst wurde Loyaler als Kunden die nie ein Problem hatten.
00:13:38: Brauchen kleine Unternehmen eine ISO-Zertifizierung für Qualitätsmanagement?
00:13:43: Nein, nicht unbedingt.
00:13:45: Eine ISO- Zertifisierung wie ISO-IXI ist ein anerkanter Standard für Qualitätsmenagement – aber sie ist nicht für jedes Unternehmen notwendig!
00:13:55: Wenn Sie in Branchen arbeiten wo Zertifikierungen gefordert werden zum Beispiel in der Automobilzulieferung oder im Gesundheitswesen dann brauchen Sie sie.
00:14:05: Wenn Sie mit großen Kunden arbeiten, die zertifizierte Lieferanten verlangen – dann auch.
00:14:11: Aber für viele kleine Unternehmen ist eine Zertifozierung zu aufwendig und zu teuer.
00:14:17: Sie können trotzdem exzellentes Qualitätsmanagement betreiben ohne zertifiiert zu sein.
00:14:23: Nutzen sie pragmatische Ansätze wie unser Quality Framework.
00:14:27: Was kostet eine Iso-Zertifuzierung?
00:14:30: Das hängt von der Größe Ihres Unternehmens ab!
00:14:33: Für ein kleines Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern liegen die Kosten bei etwa fünftausend bis zehntausend Euro für die Erstzertifizierung, plus jährliche Überwachungsaudits für etwa zweitausend- bis dreitausand Euro.
00:14:49: Dazu kommt der interne Aufwand für Dokumentation und Vorbereitung.
00:14:54: Das lohnt sich nur wenn sie dadurch neue Kunden gewinnen oder bestehende Kunden halten können.
00:15:01: Für die meisten kleinen Unternehmen gibt es bessere Wege, in Qualität zu investieren.
00:15:06: Welche Tools können kleine Unternehmen für Qualitätsmanagement nutzen?
00:15:11: Es gibt viele einfache Tools – erstens Checklisten für standardisierte Abläufe, zweitens Fehlerprotokolle, in denen sie Probleme dokumentieren und analysieren, drittens Kundenfeedbacktools wie Umfragen oder Bewertungsplattformen, viertens Kennzahlen der Sports, in denen sie wichtige Qualitäts-Kennzahlen verfolgen.
00:15:35: Fünftens – Projektmanagement Tools wie Trello oder Asana für Verbesserungsprojekte.
00:15:42: Sechstens – Kommunikationstools wie Slack für schnellen Austausch im Team.
00:15:48: Die meisten dieser Tools sind kostenlos oder günstig und reichen für den Anfang völlig aus.
00:15:55: Was sind die häufigsten Fehler im Qualitätenmanagement kleiner Unternehmen?
00:15:59: Der häufigste Fehler ist, Qualitätsmanagement gar nicht systematisch anzugehen.
00:16:05: Man reagiert nur auf Probleme statt sie zu verhindern.
00:16:10: Der zweite Fehler ist zu viel Bürokratie aufzubauen.
00:16:14: Qualitäzmanagement soll helfen – nicht behindern!
00:16:18: Der dritte Fehler ist das Team nicht einzubinden.
00:16:22: Qualität kann nicht von oben verordnet werden.
00:16:25: Der vierte Fehler ist Kundenfeedback zu ignorieren.
00:16:29: Der fünfte Fehler ist, keine Kennzahlen zu erfassen.
00:16:33: Was Sie nicht messen können sie nicht verbessern.
00:16:37: Der sechste Fehler ist Qualität als Kostenfaktor zu sehen statt als Investition.
00:16:43: Gute Qualität spart langfristig Geld und bringt zufriedene Kunden.
00:16:48: Können Sie zum Abschluss noch einmal die wichtigsten Punkte zusammenfassen?
00:16:53: Sehr gerne!
00:16:54: Erstens – Qualitätsmanagement ist auch für kleine Unternehmen wichtig und machbar.
00:16:59: Zweitens, nutzen Sie das Quality Framework für systematisches Vorgehen.
00:17:05: Drittens, definieren Sie konkrete messbare Qualitätsziele.
00:17:09: Viertens, analysieren Sie Fehlerursachen systematisch um sie zu vermeiden.
00:17:15: Fünftens, standardisieren Sie Ihre wichtigsten Prozesse.
00:17:20: Sechstens, führen Sie regelmäßige Qualitäzkontrollen ein.
00:17:24: Siebtens, fördern Sie eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung.
00:17:29: Achtens, binden Sie Ihr Team aktiv ein.
00:17:33: Neunthens nutzen sie Kundenfeedback konsequent.
00:17:36: Zehntens bleiben sie pragmatisch und vermeiden sie über Regulierung ein.
00:17:41: Für
00:17:41: alle die jetzt ihr Qualitätsmanagement systematisch aufbauen wollen haben wir auf plangenial.de eine Checkliste für Qualitätenmanagement und Vorlagen für Prozessdokumentation zum Download bereitgestellt.
00:17:56: Wenn Sie Unterstützung beim Aufbau eines Qualitätsmanagement-Systems benötigen und Ihre Prozesse systematisch optimieren wollen, dann ist unser AVGS gefördertes Coaching – Qualitäzmanagement & Prozessoptimierung genau das Richtige für Sie.
00:18:13: Wir helfen Ihnen pragmatische Systeme zu entwickeln die wirklich funktionieren!
00:18:18: Alle Informationen dazu finden sie auf plangenial.de.
00:18:23: Das war die achtzigste Folge von Plan Genial.
00:18:26: Wir hoffen, Sie haben wertvolle Impulse bekommen wie sie Ihre Qualität systematisch verbessern können.
00:18:44: Die Informationen zum Qualitätsmanagement dienen der allgemeinen Information und stellen keine individuelle Beratung dar.
00:18:56: Jeder Hörer sollte die Methoden an seine spezifische Situation anpassen, jeder Hörere handelt eigenverantwortlich.
00:19:03: Plangenial übernimmt keine Haftung für Schäden oder Verluste.
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