#79 Rechtliche Grundlagen für Gründer

Shownotes

In der neunundsiebzigsten Episode von Plan Genial widmen wir uns einem entscheidenden Thema für alle Gründer und Selbstständigen. Ich, Lia von Lia Smart, und Maik, Ihr Mentor für rechtliche Absicherung, legen dar, dass ein fehlender Vertrag, eine falsche Rechtsform oder eine vergessene Versicherung existenzbedrohend sein können. Viele Gründer unterschätzen rechtliche Risiken, bis es zu spät ist. Sie sind Optimisten, die nicht daran denken, dass etwas schiefgehen könnte, und schieben die komplexen rechtlichen Themen gerne auf. Doch genau diese Haltung ist gefährlich, denn rechtliche Absicherung ist wie eine Versicherung – man braucht sie nicht, bis man sie braucht, und dann ist es oft zu spät.

Im Rahmen unseres Gesprächs stellen wir das LEGAL-SAFE-Framework vor, ein neun Schritte System, das darauf abzielt, alle wichtigen rechtlichen Aspekte einer Gründung systematisch abzudecken. Wir beginnen mit dem ersten Schritt, der Wahl der richtigen Rechtsform. Dies ist eine der wichtigsten Entscheidungen überhaupt, denn die Rechtsform bestimmt Ihre Haftung, Ihre Steuerlast und Ihre Verwaltungsaufwände. Als Einzelunternehmer haften Sie mit Ihrem gesamten Privatvermögen, während bei einer GmbH Ihr Privatvermögen geschützt ist. Maik erläutert ausführlich, wann welche Rechtsform die richtige ist und welche Faktoren wie Haftungsrisiko, verfügbares Kapital und die Planung mit Investoren dabei eine Rolle spielen. Die UG wird als gute Zwischenlösung vorgestellt, die bereits mit geringem Stammkapital gegründet werden kann.

Anschließend erläutern wir den zweiten Schritt, die notwendigen Einträge und Anmeldungen. Je nach Rechtsform müssen Sie verschiedene Einträge vornehmen – vom Gewerbeamt über das Handelsregister bis zur IHK. Diese Einträge sind Pflicht und keine Option. Maik erklärt Schritt für Schritt, wie die Gewerbeanmeldung konkret abläuft und welche Dokumente Sie benötigen. Das Gewerbeamt informiert dann automatisch das Finanzamt, die IHK und die Berufsgenossenschaft, und Sie erhalten den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Ein weiterer kritischer Punkt in unserer Diskussion ist die Absicherung durch Verträge. Sobald Sie mit Kunden, Lieferanten oder Partnern zusammenarbeiten, brauchen Sie schriftliche Verträge. Mündliche Vereinbarungen sind im Streitfall schwer zu beweisen. Besonders wichtig sind Gesellschafterverträge, wenn Sie mit Partnern gründen. Maik verdeutlicht, welche Punkte unbedingt geregelt werden müssen, von Anteilen und Kapitaleinlagen über Geschäftsführung und Gewinnverteilung bis hin zu Ausstiegsszenarien. Viele Gründerteams zerbrechen, weil diese Punkte nicht klar geregelt sind.

Wir unterstreichen die Bedeutung der korrekten Einstellung von Mitarbeitern als vierten Schritt. Sie brauchen schriftliche Arbeitsverträge, müssen Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anmelden und Lohnsteuer sowie Sozialabgaben abführen. Maik empfiehlt, die Lohnbuchhaltung an einen Steuerberater oder spezialisierten Dienstleister auszulagern, was pro Mitarbeiter etwa dreißig bis fünfzig Euro im Monat kostet, aber enorm viel Zeit und Nerven spart. Die weiteren Schritte des Frameworks umfassen das Einholen von Lizenzen und Genehmigungen, die Sicherung von Marken und Schutzrechten, die Erstellung rechtssicherer Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die korrekte Information des Finanzamts und die Versicherung existenzbedrohender Risiken.

Zur Veranschaulichung unserer Argumente betonen wir, dass rechtliche Absicherung von Anfang an gedacht werden muss und nicht erst dann, wenn Probleme auftreten. Wir appellieren an die Zuhörer, in professionelle Rechtsberatung zu investieren, auch wenn am Anfang das Geld knapp ist. Die Kosten für einen Anwalt sind minimal im Vergleich zu den Kosten eines Rechtsstreits oder einer falschen rechtlichen Grundstruktur. Diese Folge ist Ihr umfassender Leitfaden, um Ihr Unternehmen von Anfang an rechtlich richtig aufzustellen und existenzbedrohende Fehler zu vermeiden.

Kapitel

  • 00:00:00 Einführung: Warum rechtliche Absicherung existenziell ist
  • 00:02:45 Das LEGAL-SAFE-Framework vorgestellt
  • 00:05:30 Schritt 1: Die richtige Rechtsform wählen
  • 00:09:00 Schritt 2: Gewerbeanmeldung und Handelsregistereintrag
  • 00:12:15 Schritt 3: Geschäftspartner durch Verträge absichern
  • 00:15:45 Schritt 4: Mitarbeiter rechtssicher einstellen
  • 00:19:00 Schritt 5: Lizenzen und Genehmigungen einholen
  • 00:21:30 Schritt 6: Marken und Schutzrechte sichern
  • 00:24:00 Schritt 7: Rechtssichere AGB erstellen
  • 00:26:15 Schritt 8: Finanzamt korrekt informieren
  • 00:28:30 Schritt 9: Existenzbedrohende Risiken versichern
  • 00:31:00 Zusammenfassung und AVGS-Coaching

Hilfreiche Links

🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

Transkript anzeigen

00:00:00: Stellen Sie sich vor, sie bauen ihr Traumunternehmen auf.

00:00:04: Investieren Jahre Ihrer Zeit!

00:00:07: Und dann kommt ein einziger der Rechtsstreit, der alles zu Nichte macht.

00:00:12: Klingt derramptisch?

00:00:15: Ist es auch?

00:00:17: Viele Gründer unterschätzen rechtliche Risiken bis es zu

00:00:20: spät ist.

00:00:22: Ein fehlender Vertrag eine falsche Rechtsform Eine vergessene Versicherung Solche Fehler können existenzbedrohend sein.

00:00:34: Hallo und herzlich willkommen zur neunundsiebzigsten Folge von Plan Genial.

00:00:41: Ich bin Lea, von Leasmart!

00:00:55: und welche Fehler sie unbedingt vermeiden sollten.

00:01:07: Mike, warum scheitern so viele Gründer an rechtlichen Problemen?

00:01:12: Obwohl es doch so viel Informationen gibt….

00:01:15: Das hat mehrere Gründe, Lia!

00:01:17: Erstens – rechtliche Themen sind komplex und oft schwer verständlich.

00:01:22: Viele Gründers fühlen sich überfordert und schieben das Thema auf.

00:01:25: Zweitens – am Anfang fehlt oft das Geld für professionelle Rechtsberatung.

00:01:31: Man denkt man kann das selbst regeln.

00:01:33: Drittens, viele Gründer sind Optimisten.

00:01:37: Sie denken nicht daran dass etwas schief gehen könnte Aber genau diese Haltung ist gefährlich.

00:01:44: Rechtliche Absicherung ist wie eine Versicherung Man braucht sie nicht bis man sie braucht Dann aber ist es oft zu spät.

00:01:53: Das leuchtet ein.

00:01:54: Haben sie ein System entwickelt das Gründern hilft sich rechtlich richtig aufzustellen?

00:02:00: Ja Genau dafür haben wir das Legal Safe Framework entwickelt.

00:02:05: Das ist ein Nein-Schritteplan für rechtliche Absicherung von Anfang an.

00:02:10: Legal Safe steht für legal entity wählen, Einträge vornehmen, Geschäftspartner absichern, Arbeitnehmer richtig einstellen, Lizenzen und Genehmigungen einholen, Schutzrechte sichern, AGB erstellen, Finanzamt informieren Existenzbedrohende Risiken versichern.

00:02:33: Diese neuen Schritte decken alle wichtigen rechtlichen Aspekte ab, die sie als Gründer beachten müssen.

00:02:40: Das ist sehr umfassend!

00:02:43: Können Sie uns den ersten Schritt erklären?

00:02:45: Sehr gerne – der erste Schritt ist Legal Entity.

00:02:49: wählen also die richtige Rechtsform.

00:02:51: das ist eine der wichtigsten Entscheidungen überhaupt.

00:02:55: Die Rechtsform bestimmt Ihre Haftung, ihre Steuerlast und Ihre Verwaltungsaufwände.

00:03:01: Als Einzelunternehmer haften Sie mit Ihrem gesamten Privatvermögen!

00:03:05: Wenn Ihr Unternehmen scheitert können Gläubiger ihr Haus, Ihr Auto, Ihre Ersparnisse pfenden.

00:03:12: Bei einer GmbH haften sie nur mit dem Stammkapital – also €.

00:03:18: Ihr Privatvermögen ist geschützt.

00:03:21: Für risikoreiche Geschäftsmodelle ist die GmbH daher oft die bessere Wahl, auch wenn sie mehr kostet und mehr Verwaltung

00:03:29: bedeutet.".

00:03:30: Wann sollte man welche Rechtsform wählen?

00:03:33: Das hängt von mehreren Faktoren ab – erstens Wie hoch ist ihr Haftungsrisiko?

00:03:39: Wenn Sie nur Beratungsleistungen anbieten, ist das Risiko überschaubar.

00:03:44: Wenn Sie Produkte herstellen oder große Aufträge abwickeln, ist das Risiko höher.

00:03:50: Zweitens – wie viel Kapital haben sie?

00:03:54: Eine GmbH kostet in der Gründung etwa ein tausend bis zweitausend Euro für Notar- und Handelsregistereintrag.

00:04:02: Ein Einzelunternehmen können Sie kostenlos anmelden.

00:04:06: Drittens – planen Sie Investoren aufzunehmen.

00:04:09: Investoren bevorzugen meist eine GmbHA oder UG.

00:04:14: Viertens, wie hoch ist ihr erwarteter Gewinn?

00:04:19: Ab einem bestimmten Gewinn ist die GmbH auch steuerlich günstiger, wie wir in der letzten Folge besprochen haben.

00:04:26: Was ist mit der UG, der Unternehmergesellschaft?

00:04:30: Die UG ist eine gute Zwischenlösung – sie ist ein Mini-GMB, die Sie schon mit einem Euro Stammkapital gründen können.

00:04:38: Sie bietet Haftungsbeschränkung wie eine Gmbh kostet aber weniger in der Gründung.

00:04:43: Der Nachteil?

00:04:45: Sie müssen twenty-five Prozent des Jahresgewins in eine Rücklage einzahlen, bis sie twenty five tausend Euro erreicht haben.

00:04:54: Dann wird die UG automatisch zur GmbH.

00:04:57: Die UG hat außerdem ein Imageproblem.

00:05:00: Manche Geschäftspartner sehen sie als unseriös an.

00:05:03: Für den Staat ist sie aber oft eine gute Wahl.

00:05:06: Was ist der zweite Schritt im Legal Safe Framework?

00:05:10: Der zweite Schritt ist Einträge vornehmen.

00:05:13: Je nach Rechtsform müssen Sie verschiedene Einträge vornehmen.

00:05:18: Als Einzelunternehmer oder GBR melden sie ein Gewerbe beim Gewerberamt an, das kostet etwa zwanzig bis sechzig Euro.

00:05:27: Als Freiberufler melden Sie sich direkt beim Finanzamt an ohne Gewerbeanmeldung.

00:05:32: Eine GMBH oder UG müssen Sie notariell beurkunden und ins Handelsregister eintragen lassen.

00:05:40: Außerdem brauchen sie einen Eintrag bei der IHK oder Handwerkskammer.

00:05:45: Diese Einträge sind Pflicht, nicht optional!

00:05:49: Wenn Sie ohne Gewerbeanmeldung tätig werden, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit und riskieren Bußgelder.

00:05:55: Wie läuft die Gewerbeanmeldungen konkret ab?

00:05:58: Das ist eigentlich ganz einfach – Sie gehen zum Gewerberamt Ihrer Stadt- oder Gemeinde füllen ein Formular aus und zahlen die Gebühr.

00:06:07: Sie brauchen ihren Personalausweis und bei bestimmten Gewerben zusätzliche Nachweise, zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis für Sicherheitsgewerbe.

00:06:18: Das Gewerbeamt informiert dann automatisch das Finanzamt die IHK und die Berufsgenossenschaft.

00:06:25: Sie bekommen nach ein paar Wochen Post vom Finanzamt mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

00:06:32: Den müssen sie ausfüllen und zurück schicken.

00:06:35: Dann bekommen sie ihre Steuernummer.

00:06:37: Was ist der dritte Schritt?

00:06:39: Der Dritte Schritt ist Geschäftspartner absichern.

00:06:42: Sobald sie mit Kunden, Lieferanten oder Partnern zusammenarbeiten brauchen Sie Verträge.

00:06:49: Mündliche Vereinbarungen sind rechtlich zwar bindend aber im Streitfall schwer zu beweisen.

00:06:56: Schriftliche Verträge schaffen Klarheit.

00:06:59: Wichtig sind vor allem Kundenverträge die Leistung preis Zahlungsbedingungen und Haftung regeln.

00:07:07: Lieferantenverträge, die Lieferzeiten Qualität und Gewährleistung festlegen.

00:07:14: Partnerverträge wenn sie mit anderen Unternehmen kooperieren.

00:07:18: Gesellschafter-Verträge Wenn Sie mit Partnern gründen.

00:07:21: Dieser Vertrag regelt wer welche Anteile hat Wer entscheidet Und was passiert wenn jemand aussteigen will.

00:07:28: Was muss unbedingt in einen gesellschaften Vertrag?

00:07:32: Ein gesellschaftener vertrag sollte mehrere punkte regeln.

00:07:35: erstens Anteile und Kapitaleinlagen.

00:07:39: Wer bringt wie viel ein?

00:07:40: Zweitens, Geschäftsführung – wer trifft welche Entscheidungen?

00:07:45: Drittens Gewinnverteilung Wie werden Gewinne aufgeteilt?

00:07:49: Viertens Arbeitsaufteilung Wer macht was im Unternehmen?

00:07:54: Fünftens Ausstiegsszenarien Was passiert wenn ein Gesellschafter aussteigen will oder muss?

00:08:00: Sechstens Streitbeilegung.

00:08:03: Wie werden Konflikte gelöst?

00:08:05: Viele Gründerteams zerbrechen, weil diese Punkte nicht klar geregelt sind.

00:08:10: Investieren Sie lieber einmal in einen guten Anwalt als später jahrelang zu streiten!

00:08:16: Was ist der vierte Schritt im Framework?

00:08:18: Der vierte schritt ist Arbeitnehmer richtig einstellen.

00:08:22: Wenn sie wachsen und Mitarbeiter einstellen müssen sie viele rechtliche Vorgaben beachten.

00:08:28: Sie brauchen einen schriftlichen Arbeitsvertrag, der alle wesentlichen Punkte regelt.

00:08:33: Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigungsfristen!

00:08:37: Sie müssen ihre Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anmelden.

00:08:41: Sie müssen Lohnsteuer und Sozialabgaben abführen.

00:08:45: Sie muss das Arbeitszeitgesetz einhalten.

00:08:48: Sie müssten Arbeitsschutzvorschriften beachten.

00:08:51: Das klingt nach viel Bürokratie – und das ist es auch.

00:08:54: Aber wenn sie es nicht richtig machen, drohen hohe Strafen.

00:08:58: Kann man das auch auslagern?

00:09:00: Ja – auf jeden Fall!

00:09:02: Die meisten kleinen Unternehmen lagern die Lohnbuchhaltung an einen Steuerberater oder einen spezialisierten Dienstleister aus.

00:09:10: Die kümmern sich um Anmeldungen, Abrechnungen und Abführungen.

00:09:14: Das kostet pro Mitarbeiter etwa dreißig bis fünfzig Euro im Monat, spart ihnen aber enorm viel Zeit und Nerven.

00:09:22: Für die Arbeitsverträge können Sie Musterverträge verwenden, sollten diese aber von einem Anwalt prüfen lassen.

00:09:29: Fehlerhafte Arbeitsverträge können bei Kündigungen zu teuren Abfindungen führen.

00:09:34: Was ist der fünfte Schritt?

00:09:36: Der fünzte Schritt ist Lizenzen und Genehmigungen einholen.

00:09:41: Für manche Tätigkeiten brauchen sie besondere Erlaubnisse.

00:09:45: Wenn Sie einen Restaurant eröffnen, brauchen Sie eine Gaststättenerlaubnis und eine Gesundheitsbelehrung.

00:09:52: Wenn Sie Personenbeförderung anbieten, brauchen sie eine Personen-Beförderungslizenz.

00:09:57: Wenn Sie mit Lebensmitteln handeln, brauchen Sie eine Registrierung beim Veterinäramt.

00:10:03: Wenn sie Finanzdienstleistungen anbieten, brauchen sich eine BAFIN-Lizenz.

00:10:08: Informieren Sie sich frühzeitig welche Genehmigungen Sie brauchen.

00:10:12: Manche Verfahren dauern Monate?

00:10:15: Wo findet man heraus, welche Genehnigungen man braucht?

00:10:18: Die IHK ist eine gute Anlaufstelle.

00:10:21: Sie haben für jede Branche Informationen, welche Genehmigungen nötig sind.

00:10:26: Auch die Handwerkskammer hilft bei handwerklichen Berufen.

00:10:30: Außerdem gibt es das einheitliche Ansprechpartner Portal der Bundesländer wo sie viele Genehmigung online beantragen können.

00:10:38: Im Zweifel fragen sie einen Anwalt oder Unternehmensberater.

00:10:43: Lieber einmal zu viel Fragen, als ohne Genehmigung zu starten und dann Ärger zu bekommen.

00:10:49: Was ist der sechste Schritt im Legal Safe Framework?

00:10:52: Der secheste Schritt ist Schutzrechte sichern!

00:10:55: Wenn Sie etwas Einzigartiges geschaffen haben sollten sie es schützen – das können Marken, Patente, Designs oder Urheberrechte sein.

00:11:04: Eine Marke schützt Ihren Namen und Ihr Logo.

00:11:07: Sie können Sie beim Deutschen Patent- und Markenamt anmelden.

00:11:12: Das kostet etwa dreihundert Euro für eine deutsche Marke.

00:11:16: Ein Patent schützt technische Erfindungen, das ist teurer und aufwendiger aber für innovative Produkte wichtig.

00:11:26: Urheberrechte entstehen automatisch wenn sie etwas schaffen zum Beispiel Software Texte oder Designs Aber Sie sollten dokumentieren wann sie was geschaffen haben um im Streitfall beweisen zu können dass sie der Urheber sind.

00:11:45: Sobald Sie einen Namen oder ein Logo haben, das Sie langfristig nutzen wollen?

00:11:50: Wenn Sie erst nach Jahren feststellen, dass jemand anderes Ihren Namen schon als Marke eingetragen hat, müssen Sie umbenennen – Das ist teuer und schadet Ihrer Marke!

00:12:01: Prüfen Sie vor der Anmeldung ob der Name noch frei ist.

00:12:05: Das können Sie kostenlos im Register des DPMA machen.

00:12:10: melden sie ihn an.

00:12:12: Die Anmeldung dauert etwa drei Monate, danach ist ihr Name für zehn Jahre geschützt und Sie können die Marke beliebig oft verlängern.

00:12:20: Was ist der siebte Schritt?

00:12:22: Der siebste Schritt ist AGB erstellen.

00:12:25: Allgemeine Geschäftsbedingungen regeln die Details ihrer Geschäftsbeziehungen.

00:12:31: Sie legen fest wie Verträge zustande kommen wie bezahlt wird, was bei Mängeln passiert, wie gehaftet wird und wie Streitigkeiten gelöst werden.

00:12:41: Ohne AGB gelten die gesetzlichen Regelungen, die oft nachteilig für sie sind.

00:12:47: Mit guten AGB können Sie Ihre Haftung begrenzen und ihre Rechte stärken.

00:12:52: Aber Achtung!

00:12:53: AGB müssen rechtssicher sein.

00:12:56: Fehlerhafte Klauseln sind unwirksam und können abgemahnt werden.

00:13:01: Lassen Sie Ihre AGB von einem Anwalt erstellen oder zumindest prüfen.

00:13:06: Was muss in AGB unbedingt rein?

00:13:09: Das hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab.

00:13:11: Typische Inhalte sind Vertragsschluss, Preise und Zahlungsbedingungen, Lieferung und Versand, Widerrufsrecht bei Verbrauchern, Gewährleistung und Haftung, Datenschutz, Gerichtsstand.

00:13:25: Für Online-Shops gibt es zusätzliche Pflichtangaben.

00:13:28: Wichtig, AGB müssen dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt werden.

00:13:34: Auf einer Website müssen sie klar verlinkt sein.

00:13:37: Bei Verträgen müssen Sie beigefügt oder ausgehändigt werden.

00:13:41: Sonst werden Sie nicht vertragsbestandteil.

00:13:43: Was ist der achte Schritt im Framework?

00:13:46: Der achte schritt ist Finanzamt informieren.

00:13:49: das passiert teilweise automatisch wenn sie ihr Gewerbe anmelden aber sie müssen auch aktiv werden.

00:13:56: Sie müssen den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

00:14:01: Darin geben sie an, welche Tätigkeit sie ausüben wie viel Umsatz und Gewinn sie erwarten – und ob sie die Kleinunternehmerregelung nutzen wollen.

00:14:12: Als Kleinunternemer müssen sie keine Umsatzsteuer abführen wenn ihr Umsatz unter Zweiundzwanzigtausend Euro im Jahr liegt!

00:14:21: Das vereinfacht die Buchhaltung aber sie können auch keine Vorsteuern abziehen.

00:14:26: Für die meisten Gründer lohnt sich die Regelbesteuerung.

00:14:30: Was passiert, wenn man das Finanzamt nicht informiert?

00:14:33: Dann bekommen sie Ärger!

00:14:35: Das Finanzamt erfährt früher oder später von ihrer Tätigkeit – zum Beispiel durch Gewerbeanmeldungen oder durch Kontrollmitteilungen von Geschäftspartnern.

00:14:46: Wenn Sie keine Steuererklärungen abgeben, schätzt das Finanzamt Ihre Steuern.

00:14:51: Meistens viel zu hoch.

00:14:53: Sie müssen dann nachweisen, dass Sie weniger verdient haben.

00:14:57: Außerdem drohen Verspätungszuschläge und im schlimmsten Fall Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

00:15:04: Melden Sie sich lieber freiwillig und korrekt an!

00:15:07: Was ist der neunte und letzte Schritt?

00:15:09: Im Legal Safe Framework?

00:15:11: Der neunte Schritt ist, existenzbedrohende Risiken versichern.

00:15:16: Manche Risiken können ihr Unternehmen und ihre Existenz vernichten.

00:15:21: Dagegen sollten sie sich versicheren.

00:15:24: Die wichtigsten Versicherungen sind Berufshaftpflicht, falls sie durch ihre Arbeit Schäden verursachen.

00:15:30: Betriebshaftpflicht – Falls in ihrem Betrieb etwas passiert.

00:15:34: Rechtsschutzversicherung – Falls Sie in rechtliche Auseinandersetzungen geraten.

00:15:39: Cyber-Versicherung – Fall Sie gehackt werden oder Daten verlieren.

00:15:44: Krankenversicherung weil Sie als Selbständiger nicht automatisch versichert sind.

00:15:49: Berufsunfähigkeitsversicherung — Falls Sie nicht mehr arbeiten können.

00:15:53: Welche Versicherungen sind Pflicht?

00:15:55: Krankenversicherung ist Pflicht für alle.

00:15:58: Sie müssen sich entweder gesetzlich oder privat versichern.

00:16:02: Für manche Berufe ist auch eine berufshaft Pflicht, zum Beispiel für Architekten, Steuerberater oder Ärzte.

00:16:10: Für alle anderen ist sie freiwillig aber dringend empfohlen.

00:16:14: Ein einziger Schadensfall kann sie in den Ruin treiben wenn sie nicht versichert sind.

00:16:19: Die Beiträge sind überschaubar meist ein paar Hundert Euro im Jahr.

00:16:23: Das ist gut investiertes

00:16:25: Geld.".

00:16:25: Was sind die häufigsten rechtlichen Fehler von Gründern?

00:16:29: Der häufigste Fehler ist, keine Verträge zu machen.

00:16:33: Viele Gründer arbeiten auf Zuruf und Vertrauen – das geht gut bis es Probleme gibt!

00:16:39: Der zweite Fehler isst, die falsche Rechtsform zu wählen und dann mit dem Privatvermögen zu haften.

00:16:46: Der dritte Fehler ist, Mitarbeiter schwarz zu beschäftigen oder als Schein selbstständiger einzusetzen.

00:16:54: Das kann sehr teuer werden –.

00:16:55: der vierte Fehler ist Marken und Schutzrechte zu ignorieren.

00:17:00: Der fünfte Fehler ist keine Versicherungen abzuschließen.

00:17:05: Der sechste Fehler ist rechtliche Beratung zu sparen.

00:17:09: Ein guter Anwalt kostet Geld aber erspart ihnen oft ein Vielfaches.

00:17:15: Können Sie zum Abschluss noch einmal die wichtigsten Punkte zusammenfassen?

00:17:20: Sehr gerne!

00:17:21: Erstens.

00:17:22: Rechtliche Absicherung ist kein Luxus, sondern existenziell.

00:17:26: Zweitens nutzen sie das Legal Safe Framework für systematische Absicherung.

00:17:32: Drittens wählen sie die richtige Rechtsform und schützen sie ihr Privatvermögen.

00:17:38: Viertens machen sie alle nötigen Einträge und Anmeldungen.

00:17:42: Fünftens, sichern Sie alle Geschäftsbeziehungen durch Verträge ab.

00:17:47: Sechstens, stellen Sie Mitarbeiter korrekt ein und halten sie Arbeitsrecht ein.

00:17:53: Siebtens, holen Sie alle nötigen Lizenzen- und Genehmigungen ein.

00:17:58: Achtens, schützen Sie Ihre Marke und Ihre Innovationen.

00:18:03: Neunthens, erstellen Sie rechtssichere AGB.

00:18:07: Zehntens, informieren Sie das Finanzamt korreakt.

00:18:10: Elftens Versichern Sie existenzbedrohende Risiken, zwölftens holen sie sich professionelle rechtliche Beratung.

00:18:18: Für alle die jetzt Ihr Unternehmen rechtlich absichern wollen haben wir auf plangenial.de eine Checkliste für rechtliche Gründungsschritte und eine Übersicht über wichtige Versicherung zum Download bereitgestellt.

00:18:32: Wenn Sie Unterstützung bei der rechtlichen Absicherung Ihres Unternehmens benötigen und alle Schritte systematisch umsetzen wollen dann ist unser AVGS gefördertes Coaching.

00:18:44: Rechtliche Grundlagen und Absicherung, genau das Richtige für Sie!

00:18:49: Wir helfen Ihnen alle rechtlichen Anforderungen zu erfüllen und Ihr Unternehmen von Anfang an richtig aufzustellen.

00:18:57: Alle Informationen dazu finden sie auf plangenial.de.

00:19:02: Das war die neunundsebzigste Folge von Plan Genial.

00:19:06: Wir hoffen, Sie haben wertvolle Impulse bekommen wie sie Ihr Unternehmen rechtlich absichern

00:19:11: können.

00:19:12: Gründen Sie sicher!

00:19:13: Bleiben Sie geschützt – bis zum nächsten Mal bei Plan Genial.

00:19:29: Rechtliche Regelungen ändern sich regelmäßig und sind individuell unterschiedlich.

00:19:39: Jeder Hörer sollte sich von einem qualifizierten Rechtsanwalt beraten lassen, jeder Hörere handelt eigenverantwortlich.

00:19:46: Plangenial übernimmt keine Haftung für Schäden oder Verluste.

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