#66 Die Regenerative Wertschöpfungskette – Wie Produkte und Lieferketten die Welt heilen

Shownotes

In dieser Episode diskutiere ich gemeinsam mit Maik die transformative Kraft regenerativer Geschäftsmodelle und deren konkrete Umsetzung. Wir betrachten, wie Produkte und Lieferketten neu gedacht werden können, sodass sie nicht nur wirtschaftlichen Nutzen bringen, sondern auch ökologisch und sozial verantwortungsvoll sind. Die regenerative Idee, die hinter diesen Konzepten steht, bedeutet, dass unsere Produkte am Ende ihres Lebenszyklus nicht zu Abfall werden, sondern Nährstoffe für neues Leben bieten. Wir geben Ihnen einen tiefen Einblick in den Aufbau einer regenerativen Wertschöpfungskette, die lokal stärkt und ökologische Systeme rehabilitiert.

Wir beginnen mit dem Cycle-Modell zur Produktentwicklung, das für Regeneration und Nachhaltigkeit steht. Die Buchstaben im Akronym Cycle verdeutlichen fünf entscheidende Prinzipien: Cradle to Cradle, Yield Positive, Community Integrated, Long Lasting und Evolutionary. Jedes dieser Prinzipien verlangt ein Umdenken in der Produktgestaltung. Wir erörtern, wie man Produkte so gestaltet, dass sie entweder biologisch abbaubar sind oder unendlich im technischen Kreislauf bleiben können. Ein entscheidender Schritt ist die Schaffung von Produkten, die während ihrer Nutzung aktiv zur Verbesserung des Ökosystems beitragen und Beispiele aus der Praxis verdeutlichen diesen Paradigmenwechsel.

Im Gespräch intensivieren wir das Thema der Gemeinschaftsintegration. Ein regeneratives Produkt wird nicht isoliert, sondern unter Berücksichtigung der lokalen Gemeinschaft entwickelt. Dadurch wird die lokale Wirtschaft gestärkt und soziale Resilienz gefördert. Wir beleuchten die Notwendigkeit, Produkte langlebig und reparierbar zu gestalten, was einen kompletten Wechsel von der geplanten Obsoleszenz hin zu einem Service- und Wartungsmodell voraussetzt. Schließlich thematisieren wir die evolutionäre Natur regenerativer Produkte, die sich dynamisch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen können.

Doch auch das beste Produkt kann nur in einer ebenso durchdachten Lieferkette wirksam sein. Aus diesem Grund diskutieren wir das SORCE-Prinzip für regenerative Lieferketten, das als Leitfaden fungiert, um die Materialien für unsere Produkte auf ethische und nachhaltige Weise zu beziehen. Auch hier setzen wir auf sechs Grundsätze: Kurz, Organisch, Verbindend, Widerstandsfähig, Co-Kreativ und Ethisch. Wir zeigen auf, wie wichtig es ist, kurze Lieferketten zu etablieren und lokale Ressourcen zu nutzen, um Transportemissionen zu minimieren und Transparenz zu fördern.

Ein zentrales Anliegen ist die Schaffung resilienter Lieferketten, die sich nicht nur gegen externe Störungen behaupten können, sondern auch die Autonomie ihrer Partner stärken. Co-Kreativität wird hervorgehoben, da alle Partner gleichwertig an Lösungen und Entscheidungen beteiligt werden, was zu einer faireren Verteilung von Risiken und Gewinnen führt. Schließlich betonen wir die Bedeutung ethischer Standards in jeder Phase der Lieferkette, um Menschenrechte zu wahren und ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Diese Episode ist ein Aufruf zum Handeln, um Schritt für Schritt transformierende Veränderungen in der Geschäftswelt zu initiieren. Wir ermutigen Zuhörer, die ersten Schritte zu gehen und praktische Ressourcen zu nutzen, die wir auf unserer Website zur Verfügung stellen. Wir sind überzeugt, dass regenerative Prinzipien nicht nur Visionen sind, sondern konkrete, greifbare Auswirkungen auf die Gestaltung von Produkten und Lieferketten haben können. Gemeinsam können wir beginnen, Produkte zu entwickeln, die heilen, und Lieferketten zu schaffen, die Verbindungen stiften.

🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

Transkript anzeigen

00:00:00: Stellen Sie sich ein Produkt vor, das am Ende seines Lebens nicht zu Müll wird, sondern zu Nährstoffen für neues Leben.

00:00:09: Eine Lieferkette, die nicht nur Waren transportiert, sondern auch Ökosysteme wiederherstellt und Gemeinschaften stärkt.

00:00:19: Das ist keine ferne Zukunftsmusik, sondern die konsequente Umsetzung der regenerativen Idee.

00:00:27: Es ist der Ort, an dem die Vision auf die harte Realität von Produktion, Logistik und Konsum trifft.

00:00:37: Willkommen im Herzen der regenerativen Transformation, der Wertschöpfungskette.

00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zur sechsundsechzigsten Folge von Plan Genial.

00:00:48: Ich bin Lia von LiaSmart und heute gehen wir ans Eingemachte.

00:00:53: Und ich bin Mike, Ihr Mentor für zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

00:01:00: Wir haben eine unglaubliche Reise hinter uns.

00:01:04: Von der regenerativen Revolution über die Roadmap für Unternehmer, die regenerative Führung bis hin zum authentischen Storytelling.

00:01:15: Wir haben die Vision gemalt und die Kultur beschrieben.

00:01:20: Heute, und das verspreche ich Ihnen, wird es so konkret wie nie zuvor.

00:01:27: Wir sprechen darüber, Wie wir regenerative Produkte erschaffen und Lieferketten aufbauen, die diesen Namen verdienen.

00:01:36: Das ist der ultimative Praxistest, Mike.

00:01:39: Es ist leicht, über eine regenerative Vision zu sprechen.

00:01:43: Aber wie entwirft man ein physisches Produkt, das am Ende seines Lebenszyklus tatsächlich heilt?

00:01:52: Wie baut man eine globale Lieferkette auf, die nicht ausbeutet, sondern aufbaut?

00:01:58: Das klingt nach einer Herkulesaufgabe, besonders für kleine und mittlere Unternehmen.

00:02:04: Du hast absolut recht, Lea.

00:02:06: Es ist die größte Herausforderung, aber auch der größte Hebel.

00:02:12: Ein regeneratives Produkt ist der physische Beweis ihrer Mission.

00:02:18: Eine regenerative Lieferkette ist das Nervensystem ihres Unternehmens, das ihre Werte in die Welt trägt.

00:02:26: Um diese Komplexität zu meistern, haben wir zwei Frameworks entwickelt.

00:02:32: Für die Produktentwicklung das Cycle-Modell und für die Lieferkette das Source-Prinzip.

00:02:38: Lass uns mit den Produkten anfangen.

00:02:40: Cycle klingt schon nach Kreislaufwirtschaft, aber ich vermute, es geht darüber hinaus.

00:02:46: Wofür stehen die Buchstaben?

00:02:47: Genau, es geht weit darüber hinaus.

00:02:51: Cycle steht für Cradle to Cradle, Yield Positive, Community Integrated, Long lasting, evolutionary.

00:03:03: Das ist die DNA eines regenerativen Produkts.

00:03:06: Cradle to Cradle ist die Basis.

00:03:09: Das bedeutet, ein Produkt von Anfang an so zu gestalten, dass alle seine Materialien entweder sicher in den biologischen Kreislauf zurückkehren, also kompostierbar sind, oder unendlich im technischen Kreislauf zirkulieren können, ohne an Qualität zu verlieren.

00:03:29: Es gibt keinen Müll mehr, nur noch Nährstoffe.

00:03:33: Das kennen wir aus der Circular Economy.

00:03:35: Was bedeutet yieldpositive?

00:03:38: Das ist der entscheidende regenerative Schritt.

00:03:41: Yieldpositive bedeutet, dass das Produkt während seines Gebrauchs oder am Ende seines Lebens einen positiven Ertrag für das Ökosystem generiert.

00:03:52: Es gibt mehr zurück, als es nimmt.

00:03:57: Ein Beispiel.

00:03:58: Ein Unternehmen stellt Teppichfliesen her.

00:04:00: Die Unterseite der Fliesen ist mit einem Material beschichtet, das beim Abrieb winzige, ungiftige Mineralien freisetzt, die die Luftqualität im Raum verbessern.

00:04:12: Der Teppich reinigt also aktiv die Luft, während er benutzt wird.

00:04:16: Wow, das ist ein Paradigmenwechsel.

00:04:19: Das Produkt als aktiver Heiler.

00:04:22: Was ist mit Community Integrated?

00:04:24: Ein regeneratives Produkt wird nicht im luftleeren Raum entwickelt.

00:04:29: Es ist in die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Gemeinschaft integriert.

00:04:33: Das bedeutet, bei der Herstellung lokales Handwerk zu nutzen, soziale Unternehmen einzubinden oder das Produkt so zu gestalten, dass es von lokalen Werkstätten repariert und gewartet werden kann.

00:04:48: Es stärkt die lokale Wirtschaft und schafft soziale Resilienz.

00:04:52: Das klingt nach einem Gegenentwurf zur globalisierten Massenproduktion.

00:04:57: Kommen wir zu Long Lasting.

00:04:59: Das scheint offensichtlich, aber es ist radikal in einer Welt der geplanten Obsoleszenz.

00:05:05: Regenerative Produkte sind für die Ewigkeit gebaut.

00:05:09: Sie sind robust, modular, reparierbar und updatefähig.

00:05:14: Das Geschäftsmodell dahinter ist nicht der ständige Neuverkauf, sondern Service, Wartung, Upgrades und die langfristige Kundenbeziehung.

00:05:23: Es geht darum, den Wert des Produkts so lange wie möglich zu erhalten.

00:05:28: Und schließlich Evolutionary.

00:05:30: Evolutionary bedeutet, dass das Produkt so gestaltet ist, dass es sich an veränderte Bedürfnisse anpassen kann.

00:05:38: Es ist nicht statisch, sondern lernfähig.

00:05:42: Stellen Sie sich ein modulares Möbelsystem vor, das mit der Familie mitwachsen kann.

00:05:48: Vom Kinderbett zum Schreibtisch zum Bücherregal oder eine Software, die nicht nur Sicherheitsupdates erhält, sondern durch KI lernt, wie Sie Ihren Energieverbrauch im Laufe der Zeit minimieren kann.

00:06:02: Das Produkt entwickelt sich mit dem Nutzer und der Welt weiter.

00:06:05: Das Seikelmodell ist extrem anspruchsvoll.

00:06:09: Es erfordert ein komplettes Umdenken in Design und Engineering, aber es zeigt, was möglich ist.

00:06:17: Doch selbst das beste Produkt ist nur so gut wie seine Lieferkette.

00:06:22: Wie stellen wir sicher, dass die Materialien für unseren luftreinigenden Teppich nicht vom anderen Ende der Welt unter ausbeuterischen Bedingungen kommen?

00:06:32: Das ist die perfekte Überleitung zu unserem zweiten Framework, dem Source-Prinzip für regenerative Lieferketten.

00:06:40: Source steht für short, organic, unifying, resilient, co-creative, ethical.

00:06:47: Short.

00:06:48: Kurz.

00:06:50: Wo immer es möglich ist, sollten Lieferketten so kurz und lokal wie möglich sein.

00:06:57: Das reduziert nicht nur Transportemissionen, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und erhöht die Transparenz.

00:07:05: Es geht darum von globalen, anonymen zu lokalen, persönlichen Lieferketten zu kommen.

00:07:12: Organik, organisch.

00:07:14: Das bezieht sich nicht nur auf den Anbau von Rohstoffen, sondern auf die gesamte Lieferkette.

00:07:20: Sie sollte wie ein lebendiger Organismus funktionieren, der sich an Veränderungen anpassen kann, statt wie eine starre mechanische Kette.

00:07:29: Das bedeutet, auf Vielfalt statt auf Monokultur bei den Lieferanten zu setzen und flexibel auf Störungen reagieren zu können.

00:07:38: Unifying.

00:07:40: Vereinend.

00:07:42: Eine regenerative Lieferkette schafft Verbindungen.

00:07:46: Sie bringt Produzenten und Konsumenten näher zusammen.

00:07:51: Sie fördert den Austausch von Wissen zwischen den Partnern.

00:07:55: Sie kann sogar konkurrierende Unternehmen vereinen um gemeinsam regenerative Standards zu entwickeln und zu etablieren.

00:08:03: Resilient, widerstandsfähig.

00:08:06: Die Krisen der letzten Jahre haben gezeigt, wie fragil unsere globalen Lieferketten sind.

00:08:12: Eine regenerative Lieferkette ist dezentral, diversifiziert und redundant aufgebaut.

00:08:19: Sie setzt auf mehrere kleine Lieferanten statt auf einen großen.

00:08:23: Sie fördert die Autonomie der einzelnen Partner, sodass der Ausfall eines Teils nicht das ganze System zum Einsturz bringt.

00:08:36: In traditionellen Lieferketten diktiert der Mächtigste die Bedingungen.

00:08:42: In einer regenerativen Lieferkette arbeiten alle Partner auf Augenhöhe zusammen.

00:08:49: Man entwickelt gemeinsam Lösungen, teilt Risiken und gewinne fair.

00:08:55: und investiert in die Entwicklung der schwächeren Glieder der Kette.

00:08:59: Der Lieferant ist kein austauschbarer Kostenfaktor, sondern ein strategischer Partner in der gemeinsamen Mission.

00:09:07: Und zu guter Letzt, der vielleicht wichtigste Punkt, ethical, ethisch.

00:09:12: Absolut.

00:09:13: Das ist die nicht verhandelbare Grundlage.

00:09:16: Ethisch bedeutet, dass in jedem einzelnen Schritt der Lieferkette die Menschenrechte geachtet, faire Löhne gezahlt, und sichere Arbeitsbedingungen garantiert werden.

00:09:30: Es bedeutet, dass keine Kinderarbeit im Spiel ist, dass die Rechte indigener Gemeinschaften respektiert werden und dass die Landrechte geklärt sind.

00:09:42: Radikale Transparenz, zum Beispiel durch Blockchain-Technologie, kann hier helfen, die Einhaltung dieser Standards nachzuweisen.

00:09:51: Das ist ein unglaublich umfassender und anspruchsvoller Rahmen, Mike.

00:09:57: Für einen kleinen Selbstständigen klingt das fast unmöglich umsetzbar.

00:10:01: Ich verstehe die Sorge.

00:10:03: Aber es geht nicht darum, von heute auf morgen eine perfekte, regenerative Lieferkette zu haben.

00:10:11: Es geht darum, den ersten Schritt zu machen.

00:10:14: Fangen Sie mit einem Produkt an.

00:10:17: Analysieren Sie seine Lieferkette.

00:10:20: Woher kommt der wichtigste Rohstoff?

00:10:24: Können Sie einen lokalen, biologischen oder fair gehandelten Lieferanten finden?

00:10:30: Das ist der Anfang der Reise.

00:10:33: Jeder Schritt zählt und schafft eine positive Wirkung.

00:10:37: Für alle, die jetzt inspiriert sind, ihre Produkte und Lieferketten neu zu denken, haben wir auf plangenial.de eine umfangreiche Sammlung von Ressourcen.

00:10:47: Sie finden dort Datenbanken für nachhaltige Materialien, Plattformen zur Lieferantenzertifizierung und Leitfäden für Cradle to Cradle Design.

00:10:57: Und natürlich stehen wir Ihnen auch persönlich zur Seite.

00:11:01: Unsere AVGS geförderten Coachings zu digitale Geschäftsmodelle und Businessplan und Finanzierung können Ihnen helfen, Ihre regenerative Vision in ein konkretes, finanzierbares Unternehmenskonzept zu gießen.

00:11:19: Alle Informationen dazu finden Sie wie immer auf plangenial.de.

00:11:25: Das war die Sechsundsechzigste Folge von Plan Genial.

00:11:29: Wir hoffen, wir konnten Ihnen zeigen, dass regenerative Prinzipien nicht nur eine abstrakte Vision sind, sondern ganz konkrete Auswirkungen auf die Gestaltung Ihrer Produkte und die Organisation Ihrer Lieferketten haben.

00:11:43: Machen Sie es gut.

00:11:45: Bauen Sie Produkte, die heilen.

00:11:47: Schaffen Sie Lieferketten, die verbinden.

00:11:50: Bis zum nächsten Mal bei Plan Genial.

00:11:53: Diese Episode wurde mit größter Sorgfalt erstellt, jedoch können wir keine Garantie für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Inhalte übernehmen.

00:12:03: Die Informationen zu regenerativen Business und regenerativer Wirtschaft dienen der allgemeinen Information und stellen keine Anlage, Rechts- oder Steuerberatung dar.

00:12:13: Geschäftsentscheidungen sollten immer auf Basis eigener Recherchen und professioneller Beratung getroffen werden.

00:12:19: Regenerative Business-Modelle können technische, regulatorische und finanzielle Risiken bergen.

00:12:24: Marktentwicklungen in der regenerativen Wirtschaft können volatil sein und sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

00:12:31: Die Umsetzung regenerativer Praktiken erfordert oft langfristige Investitionen und kontinuierliche Anpassungen.

00:12:37: Jeder Hörer handelt eigenverantwortlich und trägt das volle Risiko seiner Entscheidung.

00:12:42: Plangenial übernimmt keine Haftung für Schäden oder Verluste.

00:12:46: die aus der Nutzung der in diesem Podcast bereitgestellten Informationen entstehen könnten.

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