#35 Work Life Integration meistern – Wie produktive Selbstständige Burnout vermeiden und nachhaltig erfolgreich bleiben

Shownotes

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📋 Das erwartet dich in dieser Folge:

• 🌱 Work-Life-Integration vs. Balance: Realistische Ansätze für Selbstständige • 🧠 Mentales Abschalten: Ritual-Systeme und Übergangstechniken • ⚡ CARE-System: Check-ins, Aktivitäten, Relationships, Energy-Management • 🚨 Burnout-Warnsignale: Früherkennung und Sofortmaßnahmen • 💤 Schlaf und Routinen: Fundament für nachhaltige Leistung • 📱 Technologie-Balance: Digital Detox und bewusste Nutzung • 🏖️ Echter Urlaub: Komplette Abstinenz und Erholung • 💰 Finanzielle Sicherheit: Rücklagen für stressfreie Balance

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Speaker0: Stellt euch vor, ihr habt eure Produktivität perfekt optimiert,

Speaker0: arbeitet hocheffizient und schafft in weniger Zeit mehr als je zuvor.

Speaker0: Aber plötzlich merkt ihr, ihr könnt nicht mehr abschalten, denkt ständig an

Speaker0: die Arbeit und fühlt euch erschöpft trotz aller Erfolge.

Speaker0: Genau hier liegt die Gefahr der Produktivitätsfalle.

Speaker0: Herzlich willkommen zu Plan.

Speaker0: Genial, dem Podcast für erfolgreiche Selbstständige.

Speaker0: Ich bin Lia von LiaSmart und heute ist wieder Mike Marx von PlanGenial bei mir. Hallo Mike.

Speaker1: Hallo Lia. Du sprichst ein extrem wichtiges Thema an.

Speaker1: Viele meiner Klienten erleben genau das. Sie werden produktiver,

Speaker1: aber vergessen dabei das Gleichgewicht.

Speaker1: Produktivität ohne Balance führt direkt ins Burnout.

Speaker0: Genau das beobachte ich auch bei meinen Kunden. In unserer letzten Folge haben

Speaker0: wir über Produktivitätsmaximierung gesprochen und konkrete Systeme vorgestellt.

Speaker0: Heute gehen wir den entscheidenden Schritt weiter und schauen uns an,

Speaker0: wie man diese Produktivität nachhaltig gestaltet, ohne sich dabei selbst zu zerstören.

Speaker0: Denn was nützt die beste Effizienz, wenn man dabei ausbrennt?

Speaker1: Das ist der Punkt. Nachhaltiger Erfolg braucht Balance.

Speaker1: Heute sprechen wir über Work-Life-Integration statt Balance,

Speaker1: Burnout-Prävention und wie man langfristig erfolgreich und gesund bleibt.

Speaker0: Ich finde den Begriff Work-Life-Integration viel passender als Work-Life-Balance.

Speaker0: Als Selbstständige können wir nicht einfach um 17 Uhr den Schalter umlegen wie Angestellte.

Speaker0: Unsere Arbeit und unser Leben sind viel stärker miteinander verwoben.

Speaker0: Wie siehst du das, Mike?

Speaker1: Absolut richtig. Balance suggeriert

Speaker1: eine strikte Trennung, die für Selbstständige unrealistisch ist.

Speaker1: Integration bedeutet, bewusst zu entscheiden, wann Arbeit Priorität hat und wann das Privatleben.

Speaker1: Es geht um bewusste Entscheidungen statt starrer Regeln.

Speaker0: Genau. Und ich merke bei mir selbst und meinen Kunden.

Speaker0: Die größte Herausforderung ist nicht die Arbeitszeit, sondern das mentale Abschalten.

Speaker0: Selbst wenn wir physisch nicht arbeiten, läuft unser Kopf weiter.

Speaker0: Wie können wir lernen, wirklich abzuschalten?

Speaker1: Das ist tatsächlich die Kernherausforderung. Ich empfehle das Ritualsystem.

Speaker1: Bewusste Übergänge zwischen Arbeits- und Privatmodus schaffen.

Speaker1: Das kann ein kurzer Spaziergang sein, Kleidung wechseln oder ein bestimmtes Lied hören.

Speaker0: Das ist ein super Tipp. Ich habe für mich entdeckt, dass physische Rituale besonders wirksam sind.

Speaker0: Wenn ich meinen Laptop zuklappen und bewusst wegräume, signalisiere ich meinem

Speaker0: Gehirn, Arbeitszeit ist vorbei.

Speaker0: Was sind weitere konkrete Strategien für mentales Abschalten?

Speaker1: Mehrere bewährte Methoden. Erstens ein Arbeitsjournal führen.

Speaker1: Alle offenen Gedanken aufschreiben, bevor du Feierabend machst.

Speaker1: Feste Denkzeiten einplanen, z.B. jeden Morgen 30 Minuten für strategische Überlegungen. 3.

Speaker1: Meditation oder Achtsamkeitsübungen.

Speaker0: Ja, das Arbeitsjournal ist genial. Ich nutze das auch. Und es funktioniert wirklich.

Speaker0: Alle Sorgen und Ideen landen auf Papier. Dann kann mein Kopf loslassen.

Speaker0: Aber lass uns über ein noch größeres Problem sprechen.

Speaker0: Viele Selbstständige haben Angst vor Pausen. Sie denken, jede Minute ohne Arbeit ist verlorenes Geld.

Speaker0: Wie überwinden wir diese Denkweise?

Speaker1: Das ist ein klassischer Selbstständigen-Mythos. Pausen sind Investitionen, keine Kosten.

Speaker1: Studien zeigen, nach einer echten Pause ist man 20 bis 30 Prozent produktiver.

Speaker1: Eine Stunde Pause kann zwei Stunden ineffiziente Arbeit verhindern.

Speaker0: Absolut. Und ich ergänze, Pausen sind auch Kreativitätsbooster.

Speaker0: Meine besten Geschäftsideen kommen mir beim Spazierengehen oder unter der Dusche, nie am Schreibtisch.

Speaker0: Unser Gehirn braucht diese Leerlaufphasen für innovative Lösungen.

Speaker0: Welche Arten von Pausen empfiehlst du konkret?

Speaker1: Vier Typen von Pausen. Mikropausen. Fünf Minuten alle Stunde,

Speaker1: einfach aufstehen und sich bewegen. Kurze Pausen.

Speaker1: Fünfzehn Minuten alle zwei Stunden für frische Luft.

Speaker1: Mittagspausen. Mindestens 30 Minuten ohne Bildschirm.

Speaker1: Tagespausen. Mindestens einen kompletten freien Tag pro Woche.

Speaker0: Das ist eine super Struktur. Ich möchte noch einen fünften Typ ergänzen.

Speaker0: Kreativpausen. Das sind längere Phasen. Ein bis zwei Stunden,

Speaker0: wo wir bewusst etwas völlig anderes machen.

Speaker0: Malen. Musik hören. In der Natur sein.

Speaker0: Diese Pausen füllen unseren kreativen Tank wieder auf.

Speaker0: Aber wie schaffen wir es, diese Pausen auch wirklich einzuhalten?

Speaker1: Durch Verbindlichkeit und Systeme. Pausen müssen genauso geplant werden wie wichtige Termine.

Speaker1: Trage sie in den Kalender ein, stelle Erinnerungen ein, kommuniziere sie an Familie und Kunden.

Speaker1: Behandle Pausen wie geschäftskritische Meetings.

Speaker0: Genau. Und ich füge hinzu, finde Accountability-Partner. Ich habe mit einer

Speaker0: Kollegin vereinbart, dass wir uns gegenseitig an Pausen erinnern.

Speaker0: Wir schicken uns sogar Fotos von unseren Spaziergängen. Das macht es spielerisch und verbindlich.

Speaker0: Lass uns über Grenzen sprechen.

Speaker0: Wie setzen wir klare Grenzen mit Kunden, ohne unprofessionell zu wirken?

Speaker1: Professionelle Grenzen sind ein Zeichen von Kompetenz, nicht von Schwäche.

Speaker1: Kommuniziere deine Arbeitszeiten klar und freundlich.

Speaker1: Beispiel Ich bin montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

Speaker1: Außerhalb dieser Zeiten antworte ich am nächsten Werktag. Die meisten Kunden respektieren das.

Speaker0: Das stimmt. Und ich ergänze Biete Alternativen an.

Speaker0: Wenn ein Kunde abends anruft, sage nicht nur Ich arbeite nicht mehr,

Speaker0: sondern gerne besprechen wir das morgen früh.

Speaker0: Soll ich Sie um 9 Uhr zurückrufen?

Speaker0: Das zeigt Serviceorientierung trotz Grenzen. Was ist mit E-Mails?

Speaker0: Das ist für viele der größte Stressfaktor.

Speaker1: E-Mail-Grenzen sind essentiell. Feste E-Mail-Zeiten definieren,

Speaker1: zum Beispiel morgens, mittags und abends je 30 Minuten.

Speaker1: Außerhalb dieser Zeiten E-Mail-Programme schließen, Autoresponder nutzen,

Speaker1: der die Antwortzeit kommuniziert.

Speaker0: Ja, und ich nutze verschiedene E-Mail-Adressen für verschiedene Zwecke.

Speaker0: Eine für Kunden, eine für Newsletter, eine für Persönliches.

Speaker0: So kann ich gezielt entscheiden, wann ich was bearbeite. Aber lass uns über

Speaker0: ein heikles Thema sprechen.

Speaker0: Schuldgefühle. Viele Selbstständige haben schlechtes Gewissen,

Speaker0: wenn sie nicht arbeiten.

Speaker0: Wie gehen wir damit um?

Speaker1: Schuldgefühle sind normal, aber irrational. Frage dich, würdest du von einem

Speaker1: Angestellten erwarten, dass er 24 Stunden arbeitet? Nein.

Speaker1: Warum stellst du an dich selbst höhere Ansprüche?

Speaker1: Selbstfürsorge ist nicht egoistisch, sondern geschäftskritisch.

Speaker0: Genau. Ich sage meinen Kunden immer, du bist dein wichtigstes Geschäftsinstrument.

Speaker0: Wenn du kaputt gehst, geht dein Business kaputt.

Speaker0: Selbstfürsorge ist Geschäftsstrategie. Lass uns konkret werden.

Speaker0: Welche Warnsignale für Burnout sollten Selbstständige kennen?

Speaker1: Acht kritische Warnsignale. Chronische Müdigkeit, trotz ausreichend Schlaf,

Speaker1: Zynismus gegenüber Kunden,

Speaker1: Prokrastination bei wichtigen Aufgaben, häufige Krankheiten,

Speaker1: Schlafprobleme, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Verlust der Freude an der Arbeit.

Speaker0: Das ist eine wichtige Liste. Ich ergänze noch.

Speaker0: Sozialer Rückzug, vernachlässigte Hobbys, ständiges Grübeln über die Arbeit,

Speaker0: körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Verspannungen.

Speaker0: Wenn drei oder mehr Punkte zutreffen, ist Handeln angesagt.

Speaker0: Was sind die ersten Sofortmaßnahmen bei Burnout-Anzeichen?

Speaker1: Sofort Stopp einlegen. Erstens, alle nicht essentiellen Termine absagen.

Speaker1: Zweitens, professionelle Hilfe suchen, Arzt oder Therapeut.

Speaker1: Drittens, Arbeitszeit drastisch reduzieren.

Speaker1: Viertens, Unterstützung organisieren, Familie, Freunde, Kollegen.

Speaker1: Fünftens, Urlaub oder Auszeit planen.

Speaker0: Absolut richtig. Und ich betone, das ist kein Versagen, sondern Professionalität.

Speaker0: Früh zu handeln verhindert monatelange Ausfälle. Lass uns über Prävention sprechen.

Speaker0: Wie können wir Burnout von vornherein vermeiden? Welche präventiven Strategien

Speaker0: funktionieren wirklich?

Speaker1: Das Care-System. C für Check-Ins. Wöchentliche Selbstreflexion. A für Aktivitäten.

Speaker1: Regelmäßige Hobbys und Sport. R für Relationships, soziale Kontakte pflegen.

Speaker1: I für Energy, Energiequellen identifizieren und nutzen.

Speaker1: Jeder Bereich braucht bewusste Aufmerksamkeit.

Speaker0: Das ist ein tolles System. Ich möchte das C, Check-Ins vertiefen.

Speaker0: Ich führe jeden Sonntagabend ein Wochenreview durch. Fünf Fragen.

Speaker0: Wie war mein Energielevel? Was hat mir Freude gemacht?

Speaker0: Wo war ich gestresst? Was möchte ich nächste Woche anders machen?

Speaker0: Was bin ich dankbar?

Speaker0: Das dauert nur 10 Minuten, aber hilft enorm.

Speaker1: Exzellent. Diese Reflexion ist Gold wert. Beim A.

Speaker1: Aktivitäten ist wichtig. Es müssen Dinge sein, die nichts mit Arbeit zu tun

Speaker1: haben. Sport, Musik, Kochen, Gartenarbeit, Aktivitäten, die andere Gehirnregionen

Speaker1: aktivieren und echte Erholung bringen.

Speaker0: Ja. Und beim R. Relationships möchte ich betonen.

Speaker0: Soziale Kontakte sind nicht optional.

Speaker0: Sie sind überlebenswichtig.

Speaker0: Selbstständige arbeiten oft isoliert. Regelmäßige Treffen mit Freunden,

Speaker0: Familie oder anderen Unternehmern sind essentiell für mentale Gesundheit.

Speaker0: Wie organisierst du das?

Speaker1: Ich plane soziale Termine genauso wie Geschäftstermine. Jeden Mittwoch Mittagessen

Speaker1: mit einem Freund, jeden Samstagabendzeit mit der Familie.

Speaker1: Diese Termine sind unantastbar. Außerdem bin ich in einer Unternehmer-Mastermind-Gruppe,

Speaker1: das kombiniert Business und soziale Kontakte.

Speaker0: Perfekt. Das E. Energy ist besonders spannend.

Speaker0: Jeder hat andere Energiequellen. Für manche ist es Natur.

Speaker0: Für andere Musik oder kreative Projekte.

Speaker0: Ich lade alle Hörer ein. Macht eine Liste eurer Top 5 Energiequellen und plant bewusst Zeit dafür ein.

Speaker0: Was sind deine Energiequellen, Mike?

Speaker1: Für mich sind es Morgenläufe in der Natur, Gespräche mit inspirierenden Menschen,

Speaker1: Lesen von Biografien erfolgreicher Unternehmer, Kochen mit meiner Familie und Reisen zu neuen Orten.

Speaker1: Diese Aktivitäten laden meine Batterien wieder auf.

Speaker0: Wunderbar. Meine sind Yoga am Morgen, Podcasts hören beim Spazierengehen,

Speaker0: Zeit mit meinem Team bei LIAsmart, neue Technologien ausprobieren und Fotografie.

Speaker0: Lass uns über ein praktisches Thema sprechen. Wie strukturieren wir unseren

Speaker0: Tag für optimale Work-Life-Integration?

Speaker1: Der Drei-Zonen-Tag. Zone 1. Fokuszeit für wichtige Projekte, meist morgens. Zone 2.

Speaker1: Kommunikation und Meetings mittags. Zone 3.

Speaker1: Administrative Aufgaben und Planung nachmittags. Zwischen den Zonen bewusste

Speaker1: Übergänge mit kurzen Pausen.

Speaker0: Das ist brilliant. Ich nutze ein ähnliches System, aber mit vier Zonen.

Speaker0: Ich füge eine Kreativzone hinzu. Meist am späten Nachmittag,

Speaker0: wenn mein analytisches Denken müde ist, aber die Kreativität aufblüht.

Speaker0: Da entwickle ich neue Ideen für LIA Smart oder plane Content.

Speaker0: Wie wichtig ist Schlaf für Work-Life Integration?

Speaker1: Schlaf ist das Fundament von allem. Sieben bis acht Stunden sind nicht verhandelbar.

Speaker1: Schlechter Schlaf führt zu schlechten Entscheidungen, geringerer Produktivität und höherem Stress.

Speaker1: Schlafhygiene ist genauso wichtig wie Arbeitshygiene.

Speaker0: Absolut. Und ich ergänze, regelmäßige Schlafzeiten sind crucial.

Speaker0: Auch am Wochenende nicht mehr als eine Stunde abweichen.

Speaker0: Ich gehe jeden Abend um 22 Uhr ins Bett und stehe um 6 Uhr dir auf.

Speaker0: Auch samstags und sonntags.

Speaker0: Das stabilisiert meinen Rhythmus enorm. Was ist mit Technologie?

Speaker0: Wie nutzen wir sie für bessere Work-Life-Integration?

Speaker1: Technologie kann Fluch und Segen sein. Segen, Apps für Meditation,

Speaker1: Schlaftracking, Kalendermanagement.

Speaker1: Fluch, ständige Erreichbarkeit und Ablenkung. Wichtig ist bewusster Umgang.

Speaker1: Digital Detox-Zeiten einplanen, Benachrichtigungen ausschalten.

Speaker1: Separate Geräte für Arbeit und Privates.

Speaker0: Ja, ich habe zwei Handys. Eins für Business, eins privat.

Speaker0: Das Business-Handy bleibt abends im Büro. So bin ich wirklich offline.

Speaker0: Außerdem nutze ich Apps wie Forest oder Freedom, um mich selbst vor Ablenkungen zu schützen.

Speaker0: Lass uns über Urlaub sprechen. Viele Selbstständige können nicht richtig Urlaub machen.

Speaker0: Wie geht echter Urlaub als Selbstständiger?

Speaker1: Echter Urlaub braucht Vorbereitung. Vier Wochen vorher.

Speaker1: Kunden informieren, Projekte abschließen oder pausieren.

Speaker1: Vertretung organisieren, eine Woche vorher.

Speaker1: Autoresponder einrichten, wichtige Kontakte briefen, Notfallprotokoll erstellen. Im Urlaub.

Speaker1: Komplette Abstinenz von geschäftlichen E-Mails und Anrufen.

Speaker0: Das ist so wichtig. Ich plane meine Urlaube ein Jahr im Voraus und kommuniziere

Speaker0: sie früh an meine Kunden.

Speaker0: Außerdem habe ich ein Netzwerk von Kollegen für Vertretungen aufgebaut.

Speaker0: Echter Urlaub bedeutet, das Handy bleibt aus, der Laptop zu Hause.

Speaker0: Nur so kann sich das Gehirn wirklich erholen. Wie gehen wir mit der Angst um,

Speaker0: Kunden zu verlieren, wenn wir Grenzen setzen?

Speaker1: Diese Angst ist meist unbegründet. Kunden respektieren professionelle Grenzen.

Speaker1: Im Gegenteil. Wer immer verfügbar ist, wird oft nicht ernst genommen.

Speaker1: Qualitätskunden schätzen Zuverlässigkeit und Professionalität mehr als ständige Verfügbarkeit.

Speaker0: Genau. Und ich ergänze. Die richtigen Kunden bleiben, die falschen gehen. Und das ist gut so.

Speaker0: Kunden, die keine Grenzen respektieren, sind meist auch in anderen Bereichen schwierig.

Speaker0: Lieber weniger, aber bessere Kunden.

Speaker0: Lass uns über finanzielle Sicherheit sprechen. Viele Selbstständige arbeiten

Speaker0: zu viel aus finanzieller Angst.

Speaker0: Wie durchbrechen wir diesen Teufelskreis?

Speaker1: Finanzielle Bildung und Planung sind der Schlüssel. 1.

Speaker1: Notgroschen aufbauen. Mindestens 3 Monate Lebenshaltungskosten.

Speaker1: Zweitens, diversifizierte Einkommensströme entwickeln.

Speaker1: Drittens, realistische Preise kalkulieren, die auch Urlaub und Krankheit einschließen.

Speaker1: Viertens, regelmäßig Rücklagen bilden.

Speaker0: Perfekt. Ich betone besonders den Punkt mit den realistischen Preisen.

Speaker0: Viele Selbstständige kalkulieren nur die reine Arbeitszeit.

Speaker0: Vergessen aber Urlaub, Krankheit. Weiterbildung, Akquise.

Speaker0: Der Stundensatz muss all das abdecken. Bei Liasmart helfen wir Kunden auch bei

Speaker0: solchen Kalkulationen.

Speaker0: Was ist mit Delegation und Outsourcing für bessere Work-Life-Integration?

Speaker1: Delegation ist ein Game-Changer. Beginne mit niedrigwertigen Aufgaben.

Speaker1: Buchhaltung, Social Media, Recherche.

Speaker1: Dann schrittweise höherwertige Tätigkeiten. Wichtig, klare Briefings,

Speaker1: definierte Qualitätsstandards, regelmäßige Kontrollen.

Speaker1: Investition in gute Mitarbeiter zahlt sich langfristig aus.

Speaker0: Absolut. Und ich ergänze, Delegation ist auch Vertrauenssache.

Speaker0: Anfangs fühlt es sich an, als würde es länger dauern, alles zu erklären.

Speaker0: Aber langfristig gewinnt man enorm viel Zeit und Freiheit.

Speaker0: Bei Liasmart haben wir das systematisch aufgebaut. Heute läuft vieles ohne mich.

Speaker0: Wie wichtig sind Hobbys und Interessen außerhalb der Arbeit?

Speaker1: Hobbys sind nicht Luxus, sondern Notwendigkeit. Sie aktivieren andere Gehirnregionen,

Speaker1: reduzieren Stress, fördern Kreativität und geben emotionale Balance.

Speaker1: Außerdem erweitern sie das Netzwerk und können sogar neue Geschäftschancen eröffnen.

Speaker0: Ja. Meine Fotografieleidenschaft.

Speaker0: Ja, schon mehrere Kunden gebracht. Hobbys machen uns als Menschen interessanter und authentischer.

Speaker0: Kunden kaufen von Menschen, nicht von Maschinen. Lass uns über Routinen sprechen.

Speaker0: Welche täglichen Routinen unterstützen Work-Life-Integration?

Speaker1: Morgenroutine ist essentiell. Meine Aufstehen ohne Handy zu checken,

Speaker1: 10 Minuten Meditation, Sport oder Spaziergang, gesundes Frühstück, dann erst E-Mails.

Speaker1: Abendroutine Arbeitsjournal schreiben, Handy stumm schalten,

Speaker1: Buch lesen, bewusst entspannen.

Speaker0: Wunderbar. Meine Morgenroutine Yoga,

Speaker0: Dankbarkeitstagebuch Gesunder Smoothie Tagesplanung Abendroutine Reflexion des Tages,

Speaker0: Vorbereitung für morgen Entspannendes Bad Früh ins Bett,

Speaker0: Routinen geben Struktur und Sicherheit in unserem oft chaotischen,

Speaker0: selbstständigen Alltag Wie gehen wir mit Rückschlägen um?

Speaker0: Manchmal klappt die Work-Life-Integression einfach nicht.

Speaker1: Rückschläge sind normal und menschlich. Wichtig ist, nicht aufgeben, sondern anpassen.

Speaker1: Analysiere, was schiefgelaufen ist, lerne daraus und probiere neue Strategien.

Speaker1: Perfektion ist nicht das Ziel, kontinuierliche Verbesserung schon.

Speaker0: Genau. Ich sage meinen Kunden immer, Work-Life-Integration ist wie Fahrradfahren.

Speaker0: Man fällt mal hin, steht auf und fährt weiter.

Speaker0: Jeder Tag ist eine neue Chance, es besser zu machen. Selbstmitgefühl ist dabei

Speaker0: wichtiger als Selbstkritik.

Speaker0: Gibt es Unterstützung für Work-Life-Integration?

Speaker1: Ja. Mit dem AVGS-Gutschein können sich selbstständige Coaching zu Work-Life-Integration

Speaker1: und Stressmanagement holen.

Speaker1: Ich helfe dabei, individuelle Strategien zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen.

Speaker0: Das ist ein tolles Angebot. Und ich möchte ergänzen, bei plangenial.de findet

Speaker0: ihr nicht nur Mikes Coaching, sondern auch viele kostenlose Ressourcen,

Speaker0: Checklisten und Tools für bessere Work-Life-Integration.

Speaker0: Mike hat dort wirklich einen Schatz an praktischen Hilfen zusammengestellt.

Speaker0: Schaut unbedingt vorbei. Es lohnt sich.

Speaker0: Was sind deine wichtigsten Tipps für sofortige Verbesserung der Work-Life-Integration?

Speaker1: Drei Sofortmaßnahmen. 1. Definiere heute deine Arbeitszeiten und kommuniziere sie. 2.

Speaker1: Plane diese Woche mindestens drei bewusste Pausen ein. 3.

Speaker1: Führe ein Abendritual ein, das den Arbeitstag beendet. Kleine Schritte, große Wirkung.

Speaker0: Perfekt. Ich ergänze. 4.

Speaker0: Identifiziere deine Top 3 Energiequellen und plane Zeit dafür ein 5.

Speaker0: Führe ein Wochenreview ein, nur 10 Minuten jeden Sonntag,

Speaker0: Sechstens. Finde einen Accountability-Partner für eure Work-Life-Integration-Ziele.

Speaker0: Wie sieht die Zukunft der Work-Life-Integration aus?

Speaker1: Immer individueller und flexibler. Jeder entwickelt sein eigenes System basierend

Speaker1: auf Persönlichkeit, Lebensumständen und Geschäftsmodell.

Speaker1: Technologie wird dabei helfen. KI für bessere Planung, Apps für Stressmanagement,

Speaker1: virtuelle Assistenten für Routineaufgaben.

Speaker0: Ja. Und ich glaube, dass Work-Life-Integration immer mehr zur Kernkompetenz

Speaker0: für Selbstständige wird.

Speaker0: Wer es nicht beherrscht, wird langfristig nicht erfolgreich sein.

Speaker0: Es ist eine Investition in die eigene Zukunftsfähigkeit. Was ist ein abschließender

Speaker0: Rat für nachhaltige Work-Life-Integration?

Speaker1: Work-Life-Integration ist kein Ziel, sondern eine Reise.

Speaker1: Es geht nicht um Perfektion, sondern um bewusste Entscheidungen.

Speaker1: Investiert in euch selbst genauso wie in euer Business. Ihr seid euer wichtigstes

Speaker1: Asset. Behandelt euch entsprechend.

Speaker0: Wunderbar gesagt. Und ich möchte nochmal betonen.

Speaker0: Besucht unbedingt plan-genial.de für weitere Ressourcen und Tools.

Speaker0: Maik bietet dort nicht nur Coaching an, sondern teilt auch regelmäßig wertvolle Tipps und Strategien.

Speaker0: Es ist wirklich eine Goldgrube für jeden Selbstständigen, der erfolgreich und gesund bleiben möchte.

Speaker1: Vielen Dank für dieses wichtige Gespräch über Work-Life-Integration-Lia.

Speaker1: Wenn ihr Unterstützung bei der Entwicklung eurer persönlichen Work-Life-Integration

Speaker1: braucht, biete ich spezielles Coaching dazu an, auch mit AVGS-Gutschein.

Speaker0: Genau. Work-Life-Integration ist die Grundlage für nachhaltigen Erfolg.

Speaker0: Ohne Balance brennt ihr aus. Mit Balance könnt ihr langfristig erfolgreich und glücklich sein.

Speaker0: Es ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für moderne Selbstständige.

Speaker1: Vielen Dank fürs Zuhören. Das war unsere 35. Folge über ein absolut essentielles Thema.

Speaker1: In der nächsten Folge sprechen wir über ein weiteres wichtiges Thema für nachhaltig

Speaker1: erfolgreiche Selbstständige.

Speaker1: Bis zum nächsten Mal.

Speaker0: Bis bald. Und denkt daran, Erfolg ohne Gesundheit und Glück ist kein echter Erfolg.

Speaker0: Investiert in eure Work-Life-Integration. Es ist die beste Investition, die ihr machen könnt.

Speaker2: Die in diesem Podcast behandelten Strategien zur Work-Life-Integration und Burnout-Prävention

Speaker2: dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische

Speaker2: oder psychologische Beratung.

Speaker2: Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse und Umstände, die bei der Umsetzung

Speaker2: von Work-Life-Balance-Strategien berücksichtigt werden müssen.

Speaker2: Bei anhaltenden Stresssymptomen, Schlafproblemen oder Anzeichen von Burnout

Speaker2: sollten qualifizierte Fachkräfte wie Ärzte, Psychologen oder Therapeuten konsultiert werden.

Speaker2: Die vorgestellten Methoden können unterschiedlich wirksam sein und erfordern

Speaker2: möglicherweise Anpassungen an die individuelle Situation.

Speaker2: Gesundheitliche Probleme können komplexe Ursachen haben, die über Arbeitsbelastung hinausgehen.

Speaker2: Die Podcast-Hosts übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Probleme oder

Speaker2: negative Auswirkungen, die durch die Anwendung der vorgestellten Strategien entstehen könnten.

Speaker2: Professionelle Hilfe sollte immer in Anspruch genommen werden,

Speaker2: wenn Work-Life-Integration-Probleme die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

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